Dokumentarfilme

Dokumentarfilme zu politischen, historischen, sozialen und ethischen Themen

———————————

AKTUELL

Die Corona Zwangspause ist endlich vorbei!

.

Am Montag, 16. November, 19.30 Uhr, läuft im Zeise Kino der Film

„Bis die Gestapo kam…. das Chinesenviertel auf St. Pauli“
Regie: Bertram Rotermund und Rudolf Simon, D 2020, 58 Min.

Danach Gespräch mit den beiden Filmemachern und Protagonisten

Mitten auf dem Hamburger Kiez, zwischen Talstraße und Großer Freiheit, gab es bereits in den zwanziger Jahren ein „Chinesenviertel“. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten sich dort einige hundert Chinesen niedergelassen. Während des Dritten Reiches gerieten die Hamburger Chinesen zu- nehmend in den Blick der Behörden. Am 13. Mai 1944 führte die Gestapo schließlich eine „Chinesenaktion“ durch, bei.der 130 chinesische Männer festgenommen, misshandelt und monatelang im Arbeitserziehungslager „Langer Morgen“ im Hamburger Hafen inhaftiert wurden. Das war das Ende des„Chinesenviertels“ auf St. Pauli.

Der Film begibt sich auf Spurensuche und spricht mit vielen Zeitzeug*innen, die sehr eindrücklich von ihren Erlebnissen und Erinnerungen an die chinesische Community in St.Pauli der Kriegs- und Nachkriegszeit berichten.

Karten für den Film „Bis die Gestapo kam – das Chinesenviertel auf St.Pauli“ können hier vorbestellt werden: https://www.zeise.de/film/2247

Ausschnitte aus dem Film sind zu sehen unter: https://www.rotermundfilm.de/?page_id=882

.

.

.

.

.

Am 13. Mai 2020 jährt sich die von der Gestapo in St. Pauli durchgeführte „Chinesenaktion“.

„Plötzlich stürmte ein mit Maschinenpistolen bewaffneter Gestapo-Trupp das von Chinesen betriebene Lokal. Alle asiatisch aussehenden Männer wurden festgenommen und auf die Straße geführt. Draußen warteten bereits andere Chinesen, die aus den umliegenden Straßen St. Paulis hierher getrieben wurden.“ So beschreibt ein Zeuge die „Chinesenaktion“ im Morgengrauen des 13. Mai 1944. Die plötzliche Verhaftung trifft alle 129 in der Stadt gebliebenen Chinesen. Sie werden zunächst ins Polizeigefängnis nach Fuhlsbüttel gebracht, später in ein Arbeitslager in Hamburg-Wilhelmsburg. Hier leisten sie Schwerstarbeit beim Gleisbau, in Ölraffinerien und einem Betonwerk. Es gibt kaum etwas zu essen und Schläge mit Knüppeln sind an der Tagesordnung. Mindestens 17 Chinesen überleben das Lager nicht.

Die Hamburger „Chinesenaktion“ bleibt einmalig in Deutschland und kann nie völlig aufgeklärt werden, weil die Akten nach dem Krieg verschwunden  sind. Eine Entschädigung gibt es für keinen der Verhafteten. Sie seien nicht rassisch verfolgt worden, urteilen die bundesdeutschen Gerichte.

Der Film „Bis die Gestapo kam – das Chinesenviertel auf St.Pauli.“ erzählt die Geschichte vom Hamburger Chinatown

Ausschnitte aus dem Film sind zu sehen unter: https://www.rotermundfilm.de/?page_id=882

.

Die Vorführung im Zeisekino mußte leider wegen Corona abgesagt werden. Wir werden sie zu einem späteren Zeitpunkt nachholen

Am Montag, 23. März, 19.30 Uhr, läuft im Zeise Kino der Film

„Bis die Gestapo kam…. das Chinesenviertel auf St. Pauli“
Regie: Bertram Rotermund und Rudolf Simon, D 2020, 58 Min.

Danach Gespräch mit den beiden Filmemachern und Protagonisten

Mitten auf dem Hamburger Kiez, zwischen Talstraße und Großer Freiheit, gab es bereits in den zwanziger Jahren ein „Chinesenviertel“. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten sich dort einige hundert Chinesen niedergelassen. Während des Dritten Reiches gerieten die Hamburger Chinesen zu- nehmend in den Blick der Behörden. Am 13. Mai 1944 führte die Gestapo schließlich eine „Chinesenaktion“ durch, bei.der 130 chinesische Männer festgenommen, misshandelt und monatelang im Arbeitserziehungslager „Langer Morgen“ im Hamburger Hafen inhaftiert wurden. Das war das Ende des„Chinesenviertels“ auf St. Pauli.

Der Film begibt sich auf Spurensuche und spricht mit vielen Zeitzeug*innen, die sehr eindrücklich von ihren Erlebnissen und Erinnerungen an die chinesische Community in St.Pauli der Kriegs- und Nachkriegszeit berichten.