Dokumentarfilme

Dokumentarfilme zu politischen, historischen, sozialen und ethischen Themen

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Wir sind total überwältigt von dem großen Interesse an unserem Film!
Alle bisher  genannten Vorführung-Termine unsere Films:
„…bis die Gestapo kam – das Chinesenviertel auf St.Pauli“
sind schon ausverkauft.
Es gibt jetzt 2 weitere Termine :
Montag, den 3. Februar 2020.   um 19:00 und
Mittwoch, den 5. Februar 2020  um 19:00.
Auch für diese Termine ist es sinnvoll, sich Karten im Kino 3001
( Tel:040-437679) zu reservieren.

Einladung zur Premiere des Films

Bis die Gestapo kam….  (2020, 60Minuten)
– Das „Chinesenviertel“ in St. Pauli –

von Bertram Rotermund und Rudolf Simon

In Kooperation mit dem St.Pauli-Archiv
Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg

Am Dienstag den 21.Januar 2020 um 19:00
Im 3001-Kino, Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg.
Anschließend Gespräch mit den Filmemachern.

Sucht man nach den Anfängen chinesischen Lebens in Hamburg, so findet man zunächst nicht mehr als eine Gedenktafel in der Schmuckstraße auf St. Pauli. Mitten auf dem Hamburger Kiez, zwischen Talstraße und Großer Freiheit gab es bereits in den zwanziger Jahren ein „Chinesenviertel“. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten sich dort einige hundert Chinesen, meist ehemalige Seeleute, niedergelassen, mit kleinen Läden, Wäschereien und Gaststätten im Souterrain. In Altona gehörten die Chinesen zum internationalen Schmelztiegel des bunten Hafenviertels.

Von den Behörden wurden sie allerdings meist distanziert als fremdartig oder gar bedrohlich wahrgenommen: Gerüchte von „Opiumhöhlen“ und zwielichtiger „Unterwelt“ kursierten, Polizeiaktionen und rassistische Diskriminierung waren an der Tagesordnung, auch wenn die exotisch fremde Atmosphäre der „Chinesen-Gasse“ manchen St.-Pauli-Flaneur faszinierte.

Während des Dritten Reiches gerieten die Hamburger Chinesen zunehmend in den Blick der Behörden, wurden verfolgt, interniert oder ausgewiesen. Am 13. Mai 1944 führte die Gestapo schließlich eine „Chinesenaktion“ durch, bei der 130 chinesische Männer festgenommen, misshandelt und monatelang im Arbeitserziehunglager „Langer Morgen“ im Hamburger Hafen inhaftiert wurden.

Das war das Ende des „Chinesenviertels“ auf St. Pauli.

Der Film begibt sich auf Spurensuche und spricht mit vielen Zeitzeug*innen, die sehr eindrücklich von ihren Erlebnissen und Erinnerungen an die chinesische Community in St.Pauli der Kriegs- und Nachkriegszeit berichten.

Weitere Termine auf: www.rotermundfilm.de

Eine DVD des Films kann per email:   info@rotermundfilm.de bestellt werden.
Kosten: 25€ und 3€ Versandkosten